Robert Cohen, Violoncello

wurde als Sohn einer Pianistin und eines Geigers in London geboren und gab sein Konzertdebut bereits im Alter von 12 Jahren in der Royal Festival Hall.
Eine herausragende Karriere nahm ihren Lauf und seit nunmehr vierzig Jahren wird er als einer der bedeutendsten Cellisten unserer Zeit gefeiert.
Es ist leicht zu hören worum es geht, er spielt wie ein Gott! urteilte das Magazin New York Stereo Review.
Weltweite Konzerteinladungen von Dirigenten wie Claudio Abbado, Antal Dorati, Sir Mark Elder, Mariss Jansons, Sir Charles Mackerras, Kurt Masur, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Tadaaki Otaka, Sir Simon Rattle, Stanislaw Skrowaczewski, Michael Tilson-Thomas und Osmo Vanska folgten ebenso wie kammermusikalische Auftritte mit Yehudi Menuhin, dem Amadeus-Quartett, mit dem er Franz Schubert’s Streichquintett bei der Deutsche Grammophon einspielte, Menahem Pressler, Leonidas Kavakos und Krystian Zimerman.
Seine erste Schallplatte spielte Robert Cohen im Alter von 19 Jahren mit dem Cellokonzert von Edward Elgar gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra für EMI ein. Diese Platte wurde mehr als ¼ Millionen Mal verkauft und dafür mit dem Silbernen Schallplattenpreis ausgezeichnet. In der Folgezeit hatte er Verträge mit Labeln wie BIS, BeArTon, EMI, Deutsche Grammophon, Naxos, Sony und über einen langen Zeitraum mit Decca.
Robert Cohen studierte bei William Pleeth, Jacqueline du Pré, André Navarra und Mstislav Rostropovich und wurde bald selbst ein inspirierender Lehrer; er ist Professor an der Royal Academy of Music London und gibt weltweit Meisterkurse und Vorlesungen.
Zusätzlich zu seiner Karriere als Solist war er mehr als zwanzig Jahre lang Direktor des Charleston Manor Festivals, von 2011 bis 2018 war er Cellist des legendären Fine Arts Quartet, hat in den USA eine monatliche Radiosendung mit dem bezeichnenden Titel On That Note („In diesem Sinne“), ist Kurator von Highbrow.TV und leitet CelloClinic, eine Einrichtung die Musikern bei der Lösung physischer und psychischer Probleme hilft.
Robert Cohen spielt das Cello Ex Roser von David Tecchler, Rom, aus dem Jahre 1723.

www.robertcohen.info