Friedemann Eichhorn (Violine)

zählt zu kreativsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Die Bandbreite seiner Aktivitäten reicht von Barockmusik auf Darmsaiten bis zu Neuer Musik und führte zu zahlreichen Werkentdeckungen. Auf über 20 und vielfach prämierten CDs für die Labels Naxos, Hänssler Classics und Oehms legte er die Gesamt-Ersteinspielung der 13 Violinkonzerte des Beethoven Zeitgenossen Pierre Rode vor, zu seinen „musikalischen Ausgrabungen“ gehören auch Werke der Reger-Schülerin Johanna Senfter, von Arnold Mendelssohn, Johann Nepomuk Hummel sowie der Virtuosen Francois Schubert, Francois Servais, Friedrich Herrmann und Friedrich Kummer (gemeinsam mit seinem langjährigen Duopartner Alexander Hülshoff, Violoncello). Sämtliche Violinwerke von Franz Liszt, Violinkonzerte von Mozart, Haydn und Vivaldi sowie Tangoprogramme runden seine umfangreiche Diskographie ab. Friedemann Eichhorn tritt mit renommierten Orchestern wie dem SWR-Rundfunkorchester, den St. Petersburger Philharmonikern, Hamburger Sinfonikern u.v.a. auf, oft auch in der Doppelfunktion Solist und Dirigent. Er lehrt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und ist Künstlerischer Leiter der Kronberg Academy und des Internationalen Louis Spohr Wettbewerbs Weimar. Seine Schüler spielen u.a. bei den Berliner Philharmonikern und in bedeutenden Opern- und Rundfunkorchestern. Friedemann Eichhorn ist künstlerischer Berater des Henle Verlags und Herausgeber zahlreicher Notenausgaben. Darüber hinaus publiziert er regelmäßig Beiträge für Lexika und Zeitschriften. Er studierte Violine bei Valery Gradow in Mannheim, bei Alberto Lysy an der Menuhin Academy in Gstaad und bei Margaret Pardee an der Juilliard School in New York. 2002 erhielt er den Doktorgrad in Musikwissenschaft an der Universität Mainz mit einer Dissertation über Gidon Kremer, im gleichen Jahr wurde er als einer der jüngsten Professoren Deutschlands nach Weimar berufen.

www.friedemanneichhorn.com