Schloss Bloemersheim

ist eine typisch niederrheinische Wasserburg und findet seine erste urkundliche Erwähnung 1406 als Bloemertshof. Bereits damals führte die Grenze zwischen der Grafschaft Moers und Herzogtum Geldern, die noch heute als Kreisgrenze zwischen Wesel und Kleve besteht, durch das Gebäude.
Nach wechselvoller Geschichte und häufig wechselnden Besitzern richten französische Besatzungstruppen Bloemersheim 1794 endgültig zugrunde, bevor es 1802 von dem Krefelder Seidenindustriellen Friedrich-Heinrich Freiherr von der Leyen erworben wurde. Es begann die Zeit des Wiederaufbaus und umfangreicher Erweiterungen.
Zwischen 1983 und 1989 wurde unter Bloemersheim Steinkohle abgebaut. Umfangreiche prophylaktische Sicherungsmaßnahmen seitens der Ruhrkohle AG und Renovierungen, zu großen Teilen auch seitens des Eigentümers, haben Bloemersheim sein heutiges Aussehen gegeben.
Heute ist Bloemersheim ein vielseitiger Betrieb. Er besteht im Wesentlichen aus den Bereichen Landwirtschaft, Obstanbau und der Forstwirtschaft.
Außerdem pflegt und unterhält sie eine vielen Menschen liebgewordene Landschaft, denkmalgeschützte Gebäude und alte Höfe.
Die Obstplantagen verkaufen ihre Produkte ausschließlich über ihre Hofläden in Neukirchen-Vluyn und Xanten sowie in Ratingen in Schley’s Blumenparadies und in der Sommerzeit in mehreren saisonalen Verkaufsständen in Krefeld und Moers. Die genauen Standorte entnehmen Sie der Homepage. Im Forstbetrieb nimmt neben dem Stammholz die Produktion und Direktvermarktung von waldfrischen Weihnachtsbäumen und von ofenfertigem Brennholz einen immer größeren Raum ein.

Bloemersheimer Weg 1
47506 Neukirchen-Vluyn
www.bloemersheim.de