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Der Bratschist Juan-Miguel Hernandez, fotografiert von Nathan Frankel

Foto © Nathan Frankel

Juan-Miguel Hernandez, Viola

Definiert von den Kritikern als Künstler mit süßem, sonorem Ton, lyrisch und voller Persönlichkeit, ist Juan-Miguel Hernandez ein Kammermusiker par excellence.

Er wurde in Montréal geboren und erhielt zunächst Geigenunterricht, wechselte aber im Alter von zwölf Jahren zur Viola, studierte bei Paul Coletti am Colburn Conservatory und schloss sein Studium am New England Conservatory bei Kim Kashkashian ab.

Er gewann den ersten Preis beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb sowie weitere Preise bei der Canadian National Music Competition und der National Sphinx Competition.

Seine Auftritte als Solist und Kammermusiker führten Juan-Miguel Hernandez in die bedeutendsten Konzertsäle der Welt, darunter die Carnegie Hall, das Concertgebouw, die Disney Hall in Los Angeles, das Mozarteum in Salzburg, die Elbphilharmonie in Hamburg und das Weiße Haus.

Als Solist trat Juan-Miguel Hernandez mit zahlreichen Orchestern in den USA sowie den Sinfonieorchestern von Colorado und Atlanta auf und arbeitete als Kammermusiker mit namhaften Künstlern wie Lynn Harrell, Ralph Kirshbaum, Kim Kashkashian, Gérard Caussé und Itzhak Perlman.

Da die Kammermusik im Mittelpunkt seiner Karriere steht, war Juan-Miguel Hernandez 2006 Gründer und bis 2012 Mitglied des Harlem Quartetts und von 2013 bis 2018 Mitglied des legendären Fine Arts Quartet.

Von 2016 bis 2020 war Juan-Miguel Hernandez Professor, und seit seiner Rückkehr nach Montréal ist er seit 2021 Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London.

Neben seinem umfangreichen klassischen Repertoire tritt er regelmäßig mit Jazzlegenden wie Gary Burton, Stanley Clark, Paquito D’Rivera und Chick Corea auf.

Er spielt eine 2008 von Mario Miralles, Kalifornien, erschaffene Viola.

Etabliert ist er darüber hinaus auf dem Gebiet der Film- und Fernsehkomposition. Seine Musik war unter anderem Teil der Netflix-Produktionen Chef’s Table und Naomi Osaka sowie der Soundtracks zu Parasomnia und The Iron Orchard.